Die Expertise begleitet die Überarbeitung des sogenannten Roadworthiness Package. Sie enthält Empfehlungen zur Weiterentwicklung der regelmäßigen technischen Fahrzeugprüfung (Periodic Technical Inspection, PTI) und der technischen Unterwegskontrolle (Roadside Inspection, RSI). Im Mittelpunkt stehen die Anpassung der Prüfverfahren an moderne Fahrzeugtechnologien, die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die Verringerung verkehrsbedingter Emissionen. Zu den Empfehlungen zählen die stärkere Einbindung elektronischer Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme in die Fahrzeugüberwachung, europaweit harmonisierte Prüfverfahren für Elektrofahrzeuge, der digitale Austausch von Prüfdaten zwischen den Mitgliedstaaten sowie die Erweiterung der Emissionsmessung um Stickoxide (NOx) und die Partikelanzahl (PN). Darüber hinaus empfiehlt die Expertise den Einsatz von Remote Emission Sensing. Dabei messen Sensoren am Straßenrand die Abgase vorbeifahrender Fahrzeuge, ohne den Verkehrsfluss zu beeinträchtigen. Fahrzeuge mit auffällig hohen Schadstoffemissionen können so frühzeitig erkannt werden. „Elektrifizierung, Automatisierung und softwarebasierte Fahrzeugsysteme verändern die Anforderungen an die technische Fahrzeugüberwachung grundlegend. Die Prüfverfahren müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten, um Verkehrssicherheit und Emissionsschutz langfristig sicherzustellen“, so Professor Christian Birkner. Eine Zusammenfassung der Expertise ist auf der Website des Europäischen Parlaments veröffentlicht unter: [Digest] Accompanying Expertise on the Roadworthiness Package – Research4Committees. |













