Die THI und das DPMA bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich geistiges Eigentum aus. Grundlage ist eine Kooperationsvereinbarung, mit der die THI künftig als regionaler Kooperationspartner des DPMA auftritt. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Fachwissen und die Vermittlung von Kompetenzen rund um Patente und gewerblichen Rechtsschutz. Die Vereinbarung schafft einen Rahmen für gemeinsame Aktivitäten in Lehre, Weiterbildung und Transfer sowie für Angebote für Studierende, Unternehmen und weitere Zielgruppen. Eine zentrale Rolle nimmt dabei das Patentingenieurwesen an der THI ein. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Schutz von Innovationen weiter zu stärken und entsprechende Inhalte praxisnah zugänglich zu machen. Die Zusammenarbeit knüpft an bestehende Schwerpunkte der Hochschule an. Bereits heute bietet die THI den Masterstudiengang Patentingenieurwesen sowie weitere Formate zu Themen des geistigen Eigentums an. Die Angebote richten sich neben Studierenden und Forschenden auch an Unternehmen – insbesondere an kleine und mittlere Betriebe sowie Start-ups. „Patente und geistiges Eigentum spielen eine wichtige Rolle, wenn Innovationen ihren Weg in die Praxis finden sollen. Die Zusammenarbeit mit dem DPMA bietet uns die Möglichkeit, Wissen in diesem Bereich noch stärker in Lehre, Weiterbildung und Transfer zu verankern“, betont THI-Präsident Professor Walter Schober. „Um Forschung und Entwicklung wirtschaftlich wirksam zu machen, sind Schutzrechte des geistigen Eigentums ein unverzichtbares Instrument. Sie machen aus Forschungsergebnissen in Zukunftstechnologien Wirtschaftsgüter, die national und international handelbar sind“, sagt DPMA-Präsidentin Eva Schewior. „Das Masterstudium Patentingenieurwesen in Ingolstadt ist deutschlandweit bekannt und renommiert. Die Technische Hochschule Ingolstadt ist deshalb ein idealer Partner, um die strategische Relevanz von geistigen Eigentumsrechten noch stärker in den Unternehmen zu verankern.“ Darüber hinaus sieht die Vereinbarung einen vertieften fachlichen Austausch zwischen beiden Institutionen vor. Dazu gehören unter anderem Informations- und Fachveranstaltungen sowie weitere Formate, die den Dialog zwischen Hochschule, Wirtschaft und Praxis fördern sollen. |













