Die Gesundheit des Menschen steht im Fokus der Bio- und Medizininformatik. Experten aus Bereichen wie Medizin, Diagnostik, Pharmazie, Biologie, Ernährung und Landwirtschaft arbeiten zusammen, um Lösungen für medizinische Herausforderungen zu finden. Die Digitalisierung und die Informatik spielen eine entscheidende Rolle, indem sie Prozesse automatisieren, Daten analysieren und biologische Vorgänge simulieren und damit verständlich machen. Ein tiefes Verständnis für biologische und medizinische Aspekte sowie Informatikkompetenz sind wichtige Faktoren für den Erfolg.
Bio- und Medizininformatik (B. Sc.)
Bachelor of Science (B. Sc.)
7 Semester
Winter
Ja
Ja
Deutsch
Ingolstadt
Studieninhalte
Der Studiengang Bio- und Medizininformatik ist genau das Richtige für dich, wenn du in einer wachsenden Branche arbeiten möchtest, die sich um die Gesundheit von Menschen kümmert. Hier werden Fähigkeiten aus Informatik, Gesundheit und Naturwissenschaften vermittelt. Durch Praktika und Projekte werden Methoden- und soziale Kompetenzen gestärkt und es gibt auch ein Modul zum Unternehmertum, um die Studierenden auf die Gründung eines eigenen Start-ups im Gesundheitsbereich vorzubereiten. Der Studiengang vermittelt zunächst allgemeine Kenntnisse, später gibt es dann die Möglichkeit, sich zu spezialisieren.
Was erwartet dich in BIMI? Studienbotschafter Marcel klärt auf
BIMI in 70 sec.
1. Semester
Einführungsprojekt
2 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen der fachwissenschaftlichen Recherche, Informationsquellen und Bibliotheksnutzung. In Kleingruppen bearbeiten die Studierenden fachspezifische Aufgaben, entwickeln erste Projekte und präsentieren Ergebnisse. Ergänzt werden Teamarbeit, Lernstrategien und Zeitmanagement im Studium. Eine Exkursion sowie Praxisvorträge geben Einblicke in die Anwendung der Computational Life Sciences in Unternehmen.
Programmieren 1
6 ECTS
Das Modul vermittelt die Grundlagen der Softwareentwicklung und der Programmierung mit Java. Behandelt werden algorithmisches Denken, zentrale Sprachelemente, Kontrollstrukturen, objektorientierte Konzepte, Fehlerbehandlung sowie Arrays und UML-Klassendiagramme. Im Praktikum vertiefen die Studierenden die Inhalte anhand eigener Programmieraufgaben und nutzen professionelle Werkzeuge wie Eclipse, JUnit und Debugging-Tools.
Grundlagen der Informatik 1
6 ECTS
Das Modul vermittelt zentrale Grundlagen der Informatik. Behandelt werden Algorithmen und deren Darstellung, Komplexität und Berechenbarkeit, Zahlen- und Informationsrepräsentationen sowie logische Grundlagen. Darüber hinaus lernen die Studierenden den Aufbau moderner Rechnersysteme kennen – von der Von-Neumann-Architektur bis zu Konzepten wie Caching, Multi-Core-Systemen, Pipelining, Superskalarität und GPU-Verarbeitung.
Mathematik 1
6 ECTS
Das Modul vermittelt mathematische Grundlagen für die Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind Aussagenlogik, Prädikatenkalkül und Beweistechniken, Modulararithmetik, komplexe Zahlen sowie Grenzwerte und Stetigkeit. Zudem werden Differential- und Integralrechnung mit ihren zentralen Anwendungen behandelt, einschließlich Taylorpolynomen, Taylorreihen und unendlichen Reihen.
Gesundheitssysteme, Prävention & Public Health
5 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen von Gesundheit, Prävention und Public Health. Behandelt werden Gesundheitsdeterminanten, epidemiologische Methoden, evidenzbasierte Medizin sowie Daten und Kommunikation im Gesundheitswesen. Zudem lernen die Studierenden nationale und internationale Gesundheitssysteme, Gesundheitsförderung, Präventionsstrategien, gesundheitliche Ungleichheiten sowie die Rolle von Innovation und Technologie in globalen Gesundheitskontexten kennen.
Mikrobiologie und Genetik
5 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen der Genetik, Mikrobiologie und Immunologie. Behandelt werden Aufbau und Funktion genetischer Elemente, DNA-Replikation und -Reparatur, Genexpression sowie die Genetik und Pathogenität von Bakterien und Viren. Zudem lernen die Studierenden diagnostische Verfahren, Genomik und Gentechnologie sowie zentrale Mechanismen der Immunabwehr und Impfprävention anhand ausgewählter Anwendungsbeispiele kennen.
2. Semester
Software-Engineering
4 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen des Software Engineerings entlang des gesamten Entwicklungsprozesses. Behandelt werden Anforderungsanalyse mit Stakeholdern, Use Cases und UML-Modellen, Architektur- und Designkonzepte sowie Prinzipien der Softwareimplementierung und Code-Qualität. Darüber hinaus lernen die Studierenden Methoden des Softwaretestens kennen, darunter Blackbox-, Whitebox- und dynamische Testverfahren.
Programmieren 2
4 ECTS
Das Modul vertieft die Programmierkenntnisse anhand zentraler Konzepte der Softwareentwicklung. Behandelt werden Algorithmen, Datentypen und Datenstrukturen, Kontrollstrukturen, Funktionen, Module sowie objektorientierte Programmierung mit Klassen und Objekten. Ergänzt werden fortgeschrittene Themen wie Ausnahmen und ereignisgesteuerte Programmierung. Im Praktikum wenden die Studierenden die Inhalte mit professionellen Entwicklungswerkzeugen an.
Grundlagen der Informatik 2
6 ECTS
Das Modul vermittelt fortgeschrittene Grundlagen der Informatik. Schwerpunkte sind Datenstrukturen wie Arrays, Bäume, Graphen und Hashing sowie verschiedene Algorithmenklassen, darunter Greedy- und Dynamic-Programming-Verfahren. Zudem behandelt das Modul Betriebssysteme, Prozesse, Speicher- und Dateiverwaltung sowie die Grundlagen moderner Kommunikationsnetze, Protokolle und sicherer Datenübertragung.
Mathematik 2
6 ECTS
Das Modul vermittelt weiterführende mathematische Grundlagen für Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind die lineare Algebra mit Vektorräumen, Matrizen, Eigenwerten und linearen Abbildungen sowie die mehrdimensionale Differential- und Integralrechnung. Darüber hinaus werden Funktionen mehrerer Variablen, Extremwertprobleme und die Grundlagen gewöhnlicher Differentialgleichungen behandelt.
Biomedizintechnik
5 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen der Biomedizintechnik und des Medizinprodukterechts. Behandelt werden Klassifizierung, Sicherheit und Hygiene von Medizinprodukten sowie diagnostische, bildgebende und therapeutische Verfahren. Die Studierenden lernen technische Systeme wie EKG, EEG, Ultraschall, Defibrillatoren und Herzschrittmacher kennen. Ergänzend werden Monitoring-Verfahren und aktuelle Forschungsbeispiele der Medizintechnik vorgestellt.
Anatomie und Physiologie
5 ECTS
Das Modul vermittelt die Grundlagen der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Behandelt werden Zell- und Gewebestrukturen, Membranphysiologie, Stofftransport sowie medizinische Terminologie. Die Studierenden lernen Aufbau und Funktion der wichtigsten Organsysteme kennen, darunter Herz-Kreislauf-, Nerven- und Verdauungssystem. Ausgewählte Krankheitsbilder und Bezüge zur biomedizinischen Informatik ergänzen die Inhalte.
3. Semester
Biostatistik und Datenanalyse
7 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen der Biostatistik und Datenanalyse. Behandelt werden deskriptive und schließende Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Regressions- und Korrelationsanalysen sowie statistische Tests und Vertrauensintervalle. Die Studierenden lernen Methoden zur Analyse und Visualisierung von Daten kennen, darunter Zeitreihen, Histogramme, Boxplots, Clusterverfahren und die Darstellung hochdimensionaler Datensätze.
Methoden der künstlichen Intelligenz
7 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen und Methoden der Künstlichen Intelligenz mit Schwerpunkt auf maschinellem Lernen. Behandelt werden Klassifikations-, Regressions- und Clustering-Verfahren, neuronale Netze, Merkmalsselektion sowie Methoden zur Modellbewertung und -optimierung. Anhand biomedizinischer Anwendungsfälle lernen die Studierenden den Umgang mit realen Daten sowie Herausforderungen wie Bias, Datenschutz und unvollständigen Datensätzen kennen.
Datenbanksysteme
7 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen der Datenbanktechnik und des Datenmanagements. Behandelt werden Datenbankarchitekturen, Datenmodellierung mit dem Entity-Relationship-Modell, relationale Datenbanken und SQL. Darüber hinaus lernen die Studierenden Transaktionsmanagement, Sicherheitsaspekte sowie NoSQL-Datenbanken kennen. Im Praktikum vertiefen sie die Inhalte durch Datenbankentwurf, Schemaimplementierung, Abfragen und Optimierung mit professionellen Werkzeugen.
Grundlagen der Betriebswirtschaft und des Gründertums
5 ECTS
Das Modul vermittelt betriebswirtschaftliche Grundlagen und Kompetenzen für unternehmerisches Handeln. Behandelt werden Organisation, Marketing, Finanzierung, Buchhaltung und Investitionsrechnung sowie Innovationsmanagement und Geschäftsmodellentwicklung. Die Studierenden lernen Methoden des Entrepreneurship und Intrapreneurship kennen und entwickeln im Gründerprojekt eigene Produktideen, Geschäftsmodelle und Vermarktungskonzepte.
Projekt-, Risiko, Qualitätsmanagement
5 ECTS
Das Modul vermittelt Methoden des Projekt-, Risiko- und Qualitätsmanagements. Die Studierenden lernen Projekte zu planen, zu steuern und zu kontrollieren – von Zieldefinition, Stakeholder- und Risikoanalyse bis hin zu Ressourcenplanung und Änderungsmanagement. Ergänzend werden agile Vorgehensmodelle wie Scrum sowie Grundlagen und gesetzliche Rahmenbedingungen des Qualitätsmanagements, insbesondere im Gesundheitswesen, behandelt.
4. Semester
Bioinformatik 1
7 ECTS
Das Modul vermittelt grundlegende Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden molekularbiologische und genetische Grundlagen, zelluläre Prozesse, Evolution sowie moderne Hochdurchsatzverfahren zur Analyse von DNA und RNA. Die Studierenden lernen den Umgang mit biologischen Datenbanken und Ontologien sowie Verfahren zum paarweisen und multiplen Sequenzalignment zur Analyse biologischer Sequenzdaten kennen.
Grundlagen der Medizininformatik
5 ECTS
Das Modul vermittelt die Grundlagen der Medizininformatik und der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Behandelt werden Kommunikationsstandards und Interoperabilitätslösungen wie HL7, FHIR und DICOM sowie Konzepte zur Integration verteilter Gesundheitssysteme. Die Studierenden lernen zentrale Anwendungen kennen, darunter elektronische Patientenakten, eRezepte und digitale Krankenhausprozesse.
Ökonomie im Gesundheitswesen
5 ECTS
Das Modul vermittelt die Grundlagen der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitssystems. Behandelt werden Gesundheitsmärkte, Gesundheitspolitik, zentrale Akteure und ökonomische Analyseverfahren. Die Studierenden lernen, Kennzahlen des deutschen Gesundheitssystems im internationalen Kontext zu bewerten sowie gesundheitsökonomische Analysen und Evaluationen, insbesondere zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen, zu planen und durchzuführen.
Biochemie und Pharmakologie
5 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen der Biochemie und Pharmakologie. Behandelt werden Aufbau und Stoffwechsel von Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten, Enzyme sowie zentrale Prozesse der Zellatmung. In der Pharmakologie lernen die Studierenden Wirkmechanismen, Aufnahme und Verstoffwechselung von Arzneimitteln, wichtige Arzneimittelklassen, Arzneimittelinteraktionen sowie moderne Ansätze der Wirkstoffentwicklung einschließlich Biologicals und Biosimilars kennen.
Bildverarbeitung in der Medizin
7 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen der medizinischen Bildverarbeitung von der Bildaufnahme bis zur KI-gestützten Analyse. Inhalte sind Vorverarbeitung, Digitalisierung, Merkmalsextraktion, Segmentierung, Morphologie und Klassifikation. Behandelt werden zudem bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT, MRT, Ultraschall und Mikroskopie sowie moderne Deep-Learning-Methoden für Bildanalyse, Segmentierung, Objekterkennung und Instanzsegmentierung.
5. Semester
Praxisbegleitende Lehrveranstaltung (PLV) 1
2 ECTS
Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung stärkt Kommunikations- und Sozialkompetenzen für den beruflichen Alltag. Die Studierenden lernen Grundlagen der Gesprächsführung, Wahrnehmung verbaler und nonverbaler Signale sowie Techniken zur Konfliktprävention und -lösung kennen. Durch praxisnahe Fallbeispiele, Rollenspiele und Feedback reflektieren sie ihr Kommunikationsverhalten und entwickeln ihre Gesprächs- und Präsentationskompetenzen weiter.
Praktikum
26 ECTS
Das Praktikum ermöglicht den Transfer der im Studium erworbenen Kenntnisse in die berufliche Praxis. Die Studierenden wählen ein geeignetes Unternehmen im In- oder Ausland und bearbeiten eigenverantwortlich definierte Aufgabenstellungen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden. Dazu erstellen sie einen Arbeitsplan mit konkreten Arbeitspaketen und dokumentieren ihre Erfahrungen, Ergebnisse und Erkenntnisse in einem Praktikumsbericht.
PLV 2
2 ECTS
Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung unterstützt die Reflexion und Aufarbeitung der Erfahrungen aus dem Praxissemester. Die Studierenden präsentieren ihre Tätigkeiten und Ergebnisse in Kurzreferaten und diskutieren diese im Plenum. Dabei verknüpfen sie praktische Erfahrungen mit theoretischen Kenntnissen und stärken durch Austausch, Diskussionen und gruppendynamische Prozesse ihre fachlichen, kommunikativen und sozialen Kompetenzen.
6. Semester
Bioinformatik 2
8 ECTS
Das Modul vertieft Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden Omics-Technologien aus Genomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik und Epigenetik sowie deren Analyse. Weitere Schwerpunkte sind phylogenetische Verfahren, die Vorhersage von Proteinstrukturen sowie Methoden zur Sequenzanalyse und Genvorhersage, darunter Mustererkennung, gewichtete Matrizen, Markov-Ketten und Hidden-Markov-Modelle.
Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme
7 ECTS
Das Modul vermittelt Methoden zur Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme. Die Studierenden lernen den Modellentwicklungszyklus von der Hypothesenbildung bis zur Validierung kennen und wenden Modelle auf Fragestellungen aus Demographie, Ökologie, Epidemiologie und Populationsgenetik an. Schwerpunkte sind daten- und wissensbasierte Modellierung, Genregulationsnetzwerke sowie die Beschreibung dynamischer Prozesse mit Booleschen Netzen und Differenzengleichungen.
Digitale Transformation im Gesundheitswesen
5 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen durch die Modellierung und Umsetzung digitaler Prozesse. Die Studierenden lernen, Entwicklungsumgebungen einzurichten, BPMN-basierte Geschäftsprozesse zu modellieren und diese mit Prozess-Engines auszuführen. Darüber hinaus werden die Konfiguration relevanter Prozesselemente sowie Methoden zum Monitoring und zur Analyse laufender Prozesse behandelt.
IT-Sicherheit
5 ECTS
Das Modul vermittelt Grundlagen der IT-Sicherheit im Gesundheitswesen. Behandelt werden regulatorische Anforderungen, Bedrohungen und Schutzmaßnahmen für IT-Systeme sowie kryptographische Verfahren, Netzwerksicherheit und Zugriffsschutz. Die Studierenden lernen Sicherheitsprinzipien, Risikoanalysen, Sicherheitsarchitekturen und Sicherheitsmanagement kennen. Ergänzend werden der sichere Betrieb von Anwendungen sowie relevante Zertifizierungen im Gesundheitswesen betrachtet.
Rechtsgrundlagen, Datenschutz, Ethik
5 ECTS
Das Modul vermittelt ethische, rechtliche und datenschutzrechtliche Grundlagen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Behandelt werden ethische Theorien, Mensch-Maschine-Interaktion, algorithmische Verzerrungen, Transparenz und Verantwortung digitaler Systeme. Zudem lernen die Studierenden rechtliche Rahmenbedingungen, Haftungsfragen, Datenschutz, Urheberrecht sowie regulatorische Anforderungen am Beispiel von eHealth- und Life-Science-Anwendungen kennen.
7. Semester
3 Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer
15 ECTS
Bachelorarbeit und Seminar
15 ECTS
Die Bachelorarbeit bildet den wissenschaftlichen Abschluss des Studiums. Die Studierenden bearbeiten selbstständig eine Fragestellung aus der Bio- und Medizininformatik und wenden dabei wissenschaftliche Methoden an. Sie vertiefen ihre Fachkenntnisse, recherchieren und analysieren Literatur, planen und steuern ihr Projekt eigenverantwortlich und dokumentieren die Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Arbeit. Je nach Thema werden die Resultate zusätzlich präsentiert. Das Seminar zur Bachelorarbeit begleitet die Anfertigung der Abschlussarbeit und vermittelt zentrale Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Behandelt werden Aufbau, Struktur und Bewertungskriterien wissenschaftlicher Arbeiten sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Die Studierenden lernen, ihre Ergebnisse zielgerichtet zu dokumentieren, zu präsentieren und im Rahmen fachlicher Diskussionen kritisch zu reflektieren und zu verteidigen.
Wissenswertes auf einen Blick
Studienplatzbewerbung
Im Studiengang Bio- und Medizininformatik ist ein Studienbeginn nur zum Wintersemester möglich. Da der Studiengang nicht zulassungsbeschränkt ist, erfolgt die Bewerbung ausschließlich über das PRIMUSS-Bewerberportal THI.
Anmeldetermine
Voraussetzungen
Voraussetzung für die Zulassung zum Studium an der Technischen Hochschule Ingolstadt ist entweder die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Regelungen zur Vorpraxis werden in den Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge getroffen.
Informationen zu Zulassung und Bewerbung.
Einsatzfelder eröffnen sich z.B. in folgenden Bereichen und Branchen:
- Gesundheit und Patientenversorgung
- Fitness- und Wellness-Sektor
- Startups
- Forschung
- Pharmaindustrie
- Biotech
Das duale Studium ermöglicht eine Kombination aus praktischen Ausbildungselementen in einem Unternehmen und theoretischer Ausbildung an der Hochschule. Dabei kann entweder das Verbundmodell (Studium & Berufsausbildung) oder der Studiengang mit vertiefter Praxis (Studium und intensive Praxisphasen) gewählt werden. Der Vorteil für Studierende liegt auf der Hand: Mit einer praxisnahen akademischen Ausbildung gestaltet sich der Übergang von Studium in den Beruf meist fließend. Darüber hinaus wirst du vom jeweiligen Unternehmen in der Regel finanziell vergütet und im besten Fall nach Studienabschluss übernommen.
Bitte informiere dich auf unseren Seiten zum Dualen Studium bzw. auf der Suche nach einem Dualen Unternehmenspartner. Auch wenn aktuell kein Partnerunternehmen in diesem Studiengang aktiv ist, kannst du dich gerne an uns wenden.
FAQs
Du solltest Bio- und Medizininformatik studieren, wenn du dich für eine Karriere in einem schnell wachsenden und zukunftsträchtigen Bereich interessierst, der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen begegnet. Dieser Studiengang verbindet die Bereiche Biowissenschaften, Medizin und Informatik, und vermittelt dir interdisziplinäre Fachkompetenzen. Du wirst lernen, wie man medizinische Daten vernetzt, automatisiert und analysiert, um bessere Diagnostiken und Therapien zu entwickeln. Darüber hinaus bietet dir das Studium die Möglichkeit, deine Methoden- und Sozialkompetenzen durch praktische Arbeit und Gruppenprojekte zu stärken, und dich auf eine Karriere als Entrepreneur im Bereich der Life Sciences vorzubereiten.
Der Studiengang Bio- und Medizininformatik bietet Karrieremöglichkeiten in Bereichen wie:
- Healthcare IT: Einführung und Management von IT-Systemen in Krankenhäusern und Kliniken
- Biotech und Pharma-Unternehmen: Entwicklung von Informationssystemen und Software für Forschung und Entwicklung
- Forschung und Entwicklung: Untersuchung von biomedizinischen Daten und Analyse von genetischen und biologischen Prozessen
- Datenanalyse und -management: Analyse von großen Datenmengen in Bereichen wie Genomik, Proteomik und klinischen Studien
- Medizinische Gerätehersteller: Entwicklung von medizinischen Geräten und Systemen mit computergestützter Diagnostik und Therapie.
Es können auch Karrieremöglichkeiten in Regulierungsbehörden, Versicherungsunternehmen oder in der medizinischen Bildverarbeitung bestehen.
In Bayern gibt es eine Vielzahl von führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die im Bereich der Medizintechnik und Medizininformatik tätig sind. Dies bietet dir die Möglichkeit, an fortschrittlichen Projekten zu arbeiten und von erfahrenen Fachleuten zu lernen. Die alternde Bevölkerung und die Digitalisierung des Lebens tragen dazu bei, dass der Bedarf an Fachkräften hier weiterhin steigen wird.
Der Studiengang Bio- und Medizininformatik kann das richtige für dich sein, wenn du:
- Interesse an Biologie und Medizin haben und dieses Wissen mit Informatik kombinieren möchtest.
- Die Anwendung von Technologien und Informationssystemen im Gesundheitswesen und in der Biomedizin spannend findest.
- Datenanalyse und -management sowie die Entwicklung von IT-Systemen interessant findest.
Wenn du eine Begeisterung für Biologie, Medizin und Informatik hast und gerne interdisziplinär arbeitest, kann der Studiengang Bio- und Medizininformatik also genau das richtige für dich sein.
Praxiserfahrung wird bei uns großgeschrieben. Deswegen ist im Studienplan nicht nur ein ganzes Praxissemester im 5. Semester vorgesehen; zudem lernst du bereits im ersten Studienabschnitt über eine praktische Projektarbeit die Anwendungsbereiche des Studiums kennen.
Ein Auslandsaufenthalt ist natürlich möglich. Beratung dazu bietet das International Office in regelmäßigen Informationsveranstaltungen und persönlicher Beratung
Programmieren wird in den Fächern Programmieren 1 und Programmieren 2 vermittelt. Anhand von Übungen und Praktikas werden die Studierenden schrittweise in die Programmiersprache Java eingeführt. Vorkenntnisse sind keine notwendig. Wichtig ist die konstante Mitarbeit und Spaß, etwas Neues zu lernen.
Studiengangleitung und Studienfachberatung

Prof. Dr. Bernd Hafenrichter
Tel.: +49 841 9348-2522
Raum: L214
E-Mail: Bernd.Hafenrichter@thi.de
Weitere Ansprechpersonen

Prof. Dr. Ludwig Lausser
Tel.: +49 841 9348-2347
Raum: L214
E-Mail: Ludwig.Lausser@thi.de

Modulhandbuch
Ein Modulhandbuch beschreibt die zu einem Studiengang gehörenden Module. Es enthält Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen, Lerninhalten und -zielen, ECTS Punkten, Dauer, Arbeitsaufwand, Literatur, Prüfungsarten, Dozenten und Modulverantwortlichen der Module und Lehrveranstaltungen des jeweiligen Studiengangs.
Modulhandbuch_CLS_WS 2022/23
Das Modulhandbuch für den im WS 2023/24 gestarteten BIMI finden Sie hier:
Modulhandbuch Bio-und Medizininformatik
Studien- und Prüfungsordnung
Fragen dazu bitte an das Service Center Studienangelegenheiten.

















